RS Kriessern mit unglücklicher Niederlage
Wie schon vor Wochenfrist wurde die Begegnung der RS Kriessern im letzten Kampf entschieden. In einem dramatischen Abnützungskampf behielten am Ende die Gäste der RR Einsiedeln mit 17:18 das bessere Ende für sich.
Nach der Abwaage war klar, dass es eine enge Kiste werden würde und die beiden Teams enttäuschten die gut 350 Zuschauer in der gut gefüllten Mehrzweckhalle nicht.
Dominik Laritz mit beeindruckendem Einstand
Die ersten zwei Kämpfe bestritten bei der RS Kriessern zwei Deputanten. Bis 57kg Freistil gab Manuel Zäch seinen Einstand im Kriessner Fanion-Team und er trat damit in die Fussstapfen seines Vaters Felix. Wie dieser fühlt sich der Junior im Greco heimischer als im Freistil und so war es nicht verwunderlich, dass Stone Perlungher den Kampf diktierte und mit 0:16 für sich entschied. Auch bis 130kg Greco kam mit Alem Mujanovic ein Neuling zum Einsatz. Der 17-Jährige ringt erst seit knapp einem Jahr und hatte gegen den auch noch 30kg schwereren Sven Neyer daher wenig zu bestellen. Nach kurzem Abtasten musste sich Mujanovic von Neyer schultern lassen. Danach drehte das Momentum, denn Levin Meier holte bis 61kg Greco etwas unerwartet 4 Mannschaftszähler. Dies weil River Perlungher zwei Angriffe des Kriessners mit den Beinen abwehrte und deshalb disqualifiziert wurde. Einen starken Auftritt bot bis 97kg Freistil Daniel Loher. Er hatte im ersten Umgang gegen Yves Neyer alles im Griff, musste den Einsiedler Routinier aber noch gefährlich herankommen lassen. Am Ende blieb ein viel umjubelter 5:4 Punktesieg. Dominik Laritz erster Einsatz in dieser Saison endete mehrfach erfolgreich. Zum einen legte er seinen Kontrahenten Abdul Habib Ayar nach anfänglichem Rückstand spektakulär auf den Rücken, zum anderen wurde er für diese Leistung zum Ringer des Abends gewählt.
Am Ende fehlt die Wettkampfroutine
Die zweite Halbzeit wurde mit einem weiteren Kriessner Sieg eingeläutet. Bis 86kg Greco vertrat Artemii Utochkin den geschonten Ramon Betschart würdig. Er dominierte das Geschehen gegen Sascha Schmid über die ganzen 6 Minuten und holt ein deutliches 10:0. Auch Dimitar Sandov gab ein weiteres Muster seines Könnens ab. Bis 70kg Greco bearbeitete er Sulayman Quraishi unaufhörlich und zermürbte in damit bis zum 9:0 Endstand. Wenig Zählbares lag bis 80kg Freistil für Tobias Betschart drin. Pavel Untila war klar überlegen und sicherte sich den 0:18 Sieg kurz nach der Pause. Sandro Hungerbühler kam für einmal bis 75kg Freistil zum Einsatz und es war nicht zu übersehen, dass Kay Neyer seine körperlichen Vorteile auszunutzen wusste. Hungerbühler fand kein Mittel, um seine Schnelligkeit auszuspielen und er musste sich schliesslich mit 0:10 geschlagen geben. Damit kam es bei 15:15 zum Showdown zwischen Dorien Hutter und Jan Walker bis 75kg Greco. Hutter, aus einer längeren Verletzung zurück, startete gut und ging in Führung, doch im zweiten Umgang konnte er die fehlende Wettkampfroutine nicht mehr kaschieren und er musste Walker noch zum 5:7 vorbei ziehen lassen.












