Saisonstart mit Fragezeichen
Am Samstag starten die Schweizer Ringer in die neue Saison der Swiss Wrestling Premium League und einiges in der Ausgabe 2026 wird neu sein. Auch deshalb gibt es für die RS Kriessern einige Fragezeichen vor dem Saisonstart.
Anders als in den letzten Jahren werden nicht 6 sondern 8 Mannschaften in der obersten Schweizer Ringerliga antreten. Diese 8 Teams sind in 2 Gruppen aufgeteilt und absolvieren eine Vor- und Rückrunde. Die Kriessner werden also nicht zwangsläufig gegen alle Mannschaften in der Liga ringen. Nach der Qualifikationsphase wird es erstmals einen ¼ Final im Ko-System mit Hin- und Rückkampf geben. Hier werden die Gruppenersten auf die Gruppenvierten und die Gruppenzweiten auf die Gruppendritten der jeweils anderen Gruppe treffen. Die Sieger aus diesen Begegnungen bestreiten die Halbfinals, die Verlierer kämpfen um den Abstieg. Die Begegnungen sowohl im Halbfinal als auch im Abstiegsplayoff werden ausgelost. Die Sieger im Halbfinal kämpfen um den Titel, die Verlierer um Bronze. Einen Auf-/Abstiegskampf gibt es nicht mehr. Der Letzte der Premium League steigt direkt in die Challenge League ab
Kriessern in Gruppe B
Die RS Kriessern bekommt es in der Gruppe B in dieser neuen Konstellation in der Vorrunde mit den beiden Aufsteigern aus Weinfelden und Ufhusen sowie mit dem letztjährigen Finalisten, der RR Einsiedeln zu tun. Auf dem Papier wohl die etwas leichtere Aufgabe als es die Gruppe A mit den RC Willisau-Lions, der RS Freiamt, dem RC Oberriet-Grabs und der RR Schattdorf wäre. Trotzdem herrscht vor dem Start die übliche Ungewissheit. Die Vergleiche im Vorfeld wie am Swisscup, Waldstättercup oder dem Grenzlandturnier sind nur bedingt aussagekräftig, denn die Coaches probieren da die eine oder andere Aufstellungsvariante. Neu sitz mit Udo Raunjak ein neuer Cheftrainer in der Kriessner Ecke. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Umstand auf die Leistungsfähigkeit und auch die Leistungsbereitschaft der Kriessner Ringer auswirken wird.
Mit neuem Coach zurück
Zum Auftakt treffen die Rheintaler nun am Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle auf die Mannschaft des RRTV Weinfelden. Die Thurgauer sind damit nach 2009 zurück im Oberhaus. In den letzten Jahren waren die Weinfelder zuverlässiger Lieferant von Verstärkungen für die Rheintaler. Gerne erinnert man sich an die legendären Auftritte von Urs Wild, der mit seinem Kämpferherz nicht unwesentlich zu den Erfolgen der letzten Jahre beigetragen hat. Zuletzt waren es Robin Zwick und Schwergewicht Jeremy Vollenweider, die die RSK verstärkten. Vollenweider hat als Sportlicher Leiter inzwischen das Zepter beim Aufsteiger übernommen und ist zusammen mit einem weiteren bekannten Gesicht für die sportliche Entwicklung der Thurgauer verantwortlich. Volker Hirt, der langlährige Coach der RSK, ist nun Chef in Weinfelden. Auch deshalb wohnt dem Duell am Samstag eine nicht unwesentliche Brisanz inne. Die Gastgeber werden als klarer Favorit gehandelt, denn das Saisonziel ist nach der edelmetalllosen letzten Saison ein Podestplatz. Der Start zu dieser Mission soll am Samstag mit einem Sieg gegen die Truppe des Ex-Coaches gelingen.











