Zu Gast beim zweiten Aufsteiger

Für die RS Kriessern geht es in der Premium League in der 2. Runde zum nächsten Aufsteiger. In Ufhusen trifft man auf die gleichnamige Ringerriege, einer Riege des TV Ufhusen. Die zweite Kriessner Mannschaft gastiert ebenfalls zur 2. Runde in Weinfelden.

Es ist in der 57-jährigen Klubgeschichte die erste Saison in der höchsten Schweizer Ringerliga und damit für den gesamten Klub eine neue und spannende Herausforderung. Die Ringerriege Ufhusen gehörte über Jahrzehnte zum Stamm der Challenge-League und kommt nun dank der Aufstockung der Liga nach einer ganz starken Saison 2025 zum unerwarteten und nicht unbedingt angestrebten Aufstieg. Doch im Luzerner Hinterland stellt man sich der Aufgabe und steht nun den «Grossen» des heimischen Ringsports gegenüber. Ganz ohne Erfahrung in der höchsten Liga steht das Team nicht da, denn in den letzten Jahren gingen ambitionierte Athleten aus Ufhusen beim erfolgreichen Nachbarn, den RC Willisau-Lions an den Start. Die bekanntesten Namen in der Mannschaft von Coach Bruno Achermann sind die Marti Brüder Joel und Simon, die beide diese Premium League Erfahrung mitbringen. Ansonsten ist die Mannschaft eine Mischung aus Nachwuchsathleten und gestandenen Challenge-League Cracks. Im ersten Kampf letzten Samstag zahlte man gegen die RR Einsiedeln Lehrgeld, musste man doch mit einer 31:5 Packung aus dem Klosterdorf abreisen. Im ersten Premium-League Heimkampf der Geschichte will man nun aber gegen die RS Kriessern mehr Widerstand leisten.

RS Kriessern mit ersten Verletzungssorgen
Kaum ist die Meisterschaft angelaufen, plagen die Rheintaler schon die ersten Verletzungssorgen. Sandro Moser hat sein Comeback vom letzten Samstag nicht ganz freiwillig gegeben, sondern der Auftritt war eher aus der Not geboren. Ob er am Samstag zu einem weiteren Einsatz kommen wird, wird man sehen. Trotz diesen Widrigkeiten wird von der Raunjak-Truppe am Samstag ein klarer Sieg erwartet. Vorab in den unteren Gewichten gilt es, mehr Sicherheit zu gewinnen und sich den Schneid über den ganzen Kampf nicht abkaufen zu lassen. Die Routiniers im Gegensatz dazu sind aufgefordert, ihr Potential auf die Matte zu bringen und zu den Punkten Sorge zu tragen. Gelingt beides, wird man die budgetierten 2 Zähler ins Trockene bringen. Die zweite Mannschaft der RSK tritt in Weinfelden gegen den Gastgeber sowie gegen den Zücher Ringerclub an. Die Jungs von Coach Reto Wüst streben dabei die Siege nur 2 und 3 an.