Girls-Power auf der Ringermatte

Das erste Int. Ladies Wrestling Tournament in Einsiedeln vom Samstag hat eindrücklich gezeigt, das Mädchen- und Frauenringen in der Schweiz zu unrecht nach wie vor ein Mauerblümchen-Dasein fristet. Zwar war die RS Kriessern nur mit einem kleinen Team vor Ort, aber die Förderung der Mädchen nimmt bei den Kriessnern rasant fahrt auf. 

132 Athletinnen in 4 Alterkatogrien von U11 bis Elite standen am Samstag beim ersten reinen Mädchen- und Frauenturnier in Einsiedeln im Einsatz. Ein guter Start für einen Anlass, der es sich auf die Fahne geschrieben hat, die Sportart beim weiblichen Geschlecht zu fördern und einer breiteren Bevölkerung sichtbar zu machen. Für die RS Kriessern waren mit Amira Rashiti (U11), Lia Rebholz (U14) und Sara Öri (U14) 3 Athletinnen am Start. Die Drei repräsentierten ihre Kolleginnen in Gelb-Schwarz, denn die Girls-Power Gruppe der RS Kriessern hat inzwischen eine beachtliche Grösse erreicht.

Ehemalige fördern
Unter Führung von Fabienne Loacker und Tamara Heiz haben zwei Vorreiterinnen des Frauenringsports den Lead überommen und fördern nun gezielt die Mädchen im Klub. Die Gruppe ist inzwischen auf 12-15 Ringerinnen, von der Anfängerin bis zur Kaderathletin gewachsen. Bewusst wird aber weiterhin in gemischten Gruppen trainiert, denn dies hilft sowohl den Mädchen als auch den Jungs. Trotzdem werden vermehrt auch reine Mächenturniere besucht und Events nur für die Girls-Power organisiert. Es freut die 2 Trainerinnen, wenn sich weitere Mädchen getrauen, ins Ringertraining zu kommen, denn die Sportart eignet sich hervorragend, Selbstbewusstsein und Teamgeist zu lernen und auch mal einstecken zu können. Ringerinnen und vor allem auch ihre Eltern sind im Ringerzentrum in Kriessern herzlich Willkommen. Das RiKidz Einsteiger-Training findet jeweils am Montag von 17:30 bis 18:45 statt.

RSK Girls Power dabei
Am Turnier in Einsiedeln setzten sich sowohl Amira Rashiti als auch Lia Rebholz gekonnt in Szene. Amira Rashiti konnte sich bei der U11 bis 29kg einen Sieg sichern und landete auf Platz 5. Lia Rebholz erkämpfte sich eine Alterkategorie höher bis U14 in der Klasse bis 38kg die Silbermedaille. Die Trainerinnen zeigten sich mit den Auftritt der beiden zufrieden, sahen aber auch noch Luft nach oben, an der gearbeitet werden kann.