Heisse Phase beginnt in Muri
Mit den Halbfinals in der Swiss Wrestling Premium League beginnt die heisse Phase der aktuellen Mannschaftsmeisterschaft. Mittendrin auch die Ringerstaffel Kriessern nach dem klaren Sieg in den Viertelfinals.
Nach der Auslosung vom Sonntag ist klar, wer sich den Rheintalern im Kampf um den Finaleinzug entgegenstellt. Es ist ein alter Bekannter fürs Halbfinalduell, denn RS Freiamt und die Kriessner lieferten sich schon epische Halbfinalduelle, die an Spannung nicht zu überbieten waren und man darf davon ausgehen, dass es auch diesmal eine enge Kiste werden wird.
Noch nicht gefordert
In der Vorrunde und auch im Viertelfinalduell mit dem RRTV Weinfelden wurden die Aargauer noch nicht wirklich gefordert. Zwar unterlag man den RC Willisau-Lions zweimal deutlich, doch gingen die Kämpfe gegen den RC Oberriet-Grabs und die RR Schattdorf meist klar zu Gunsten der Freiämter aus. Man darf aber sicher davon ausgehen, dass man bei den Niederlagen gegen den Titelverteidiger nicht die bestmögliche Aufstellung des Teams von Pascal Strebel gesehen hat. Doch die Zeit fürs Taktieren ist nun definitiv vorbei, denn am Samstag geht es in Muri darum, sich eine möglichst gute Ausgangslage für den Rückkampf in Oberriet zu erkämpfen. Die Mannschaft hat in dieser Saison eine weitere Verjüngung erfahren und Strebel hat der starken Nachwuchsabteilung viel Vertrauen geschenkt. Doch er hat es auch nicht versäumt, seinen Routiniers den einen oder anderen Einsatz zu gewähren, damit sie Wettkampfpraxis bekommen und nicht nun, wenn es um die «Wurst» geht, ohne Einsätze dazustehen. Die Liste der Kader- und Nachwuchskaderathleten im Team der Freiämter ist lang und soweit man gehört hat, gibt es auch keine schwerwiegenden Blessuren, die Strebel davon abhalten würden, die schlagkräftigste Mannschaft ins Rennen zu schicken. Der Druck vom frenetischen Publikum wird auf jeden Fall da sein, denn diese erwarten nichts weniger als einen Heimsieg ihrer Farben.
Finaleinzug als Ziel
Für die Kriessner gilt vieles, was für den samstäglichen Gegner gesagt wurde, ebenfalls. Die Mannschaft von Coach Udo Raunjak hat die Vorrunde und auch den Viertelfinal erfolgreich gestaltet, ohne an die Reserven gehen zu müssen. Nun ist die Ausgangslage eine andere und man muss liefern, um dem Aargauer Gegner im Hexenkessel Bachmatten die Stirn bieten zu können. Nach der medaillenlosen Meisterschaft 2025 will man sich rehabilitieren und auf die grosse Bühne des Schweizer Ringsports zurückkehren und das heisst, dass man sich einen Finalplatz erkämpfen will. Um dieses Ziel zu erreichen, wird man nun sehr genau analysieren, in welcher Konstellation die Freiämter am wahrscheinlichsten auftreten werden und wie die entsprechende Kriessner Antwort darauf aussehen muss. Mit einem überzeugenden und selbstbewussten Auftritt will sich Gelb-Schwarz eine gute Ausgangslage für die Entscheidung am 14.11. in Oberriet schaffen.












