Kriessner Nachwuchs am ORV Turnier

Am Sonntag starteten 15 Nachwuchsringer und Ringerinnen der RS Kriessern am internationalen ORV Turnier, organisiert von der RR Einsiedeln, in der Kosterstadt. Leider konnte das Turnier sowohl in Organisation als auch in der Anzahl Teilnehmer nicht an vergangene Austragungen anknüpfen. 

Dies hielt allerdings den Rheintaler Nachwuchs nicht davon ab, sich bestens in Szene zu setzen und mit dem Gewinn der Mannschaftswertung bestätigte man den bisher starken Saisonverlauf.

Von Piccolos bis Kadetten

Obwohl nicht weniger als 4 Alterskategorien teilnahmeberechtigt waren und das Turnier international ausgeschrieben war, blieb der grosse Run auf die Matten aus. Bei den Piccolos ging mit Jasin Rashiti ein Kriessner an den Start. Er konnte sich bei den Kleinsten bis 20.4kg noch nicht durchsetzen und landete auf Platz 4. In der Jugend B war seine Schwester Amira am Start und sie klassierte sich bis 29.6kg im Mittelfeld auf Rang 8. Gleich 2 Rheintaler traten bis 32.4kg an. Während Gian Rebholz bis ins Finale vorstiess und sich die Silbermedaille holte, sicherste sich Samuel Schegg mit Platz 6 ein Diplom. Hermann Rudenko hatte bis 46.1kg nicht viel zu tun, hatte er doch nur einen Konkurrenten, den er in die Schranken wies und sich damit Gold holte. In der Kategorie Jugend A starteten bis 38kg drei RSK Vertreter. Sie klassierten sich alle hintereinander: Davin Loher auf Platz 4, Lia Rebholz auf Platz 5 und Khangai Lkhagvatsende auf Rang 6. Veronika Rudenko gelang bis 42kg nicht alles nach Wunsch, doch zu Rang 5 reichte es trotzdem. Jerome Dietsche hatte seine zwei Gegner bis 47kg im Griff und er gewann die Goldmedaille ebenso wie Nino Rebholz, der mit seinen beiden Kontrahenten bis 60kg kein Pardon kannte. Bei den ältesten der Kategorie Kadetten gab es 3 Kriessner Sieger, wobei Luka Streck bis 47kg und Lee Dietschi bis 53kg mangels Gegner gar nicht antreten konnten. Bis 60kg gab es für Jaron Meier Bronze und das im Kadettengewicht mit den meistern Startern. Auch bis 66kg ging ein nur ein Trio an den Start. Die beiden Gelb-Schwarzen im Feld hielten den einzigen Nicht-Kriessner in Schach, wobei Bertold Öri siegte und Jonas Zäch auf Platz 2 landete. Bis 74kg verpasste Lorian Keka das Podest mit Rang 4 knapp. Der Ostschweizer Ringerverband wird sich etwas einfallen lassen müssen, um die Attraktivität das Turniers wieder zu steigern, denn mit der Ausgabe 2026 kann weder Verband noch Organisator zufrieden sein. Wenigstens waren es die 15 RSK-Ringer und Ringerinnen bei der Übergabe des Pokals für den Sieger der Mannschaftswertung.