Meister holt sich Grenzlandturnier
Turnierdetails Int. Raiffeisencup
Das Wochenende stand für Freunde des Ringsports ganz im Zeichen des 61. Int. Grenzlandturniers und des 38. Int. Raiffeisencups und sie wurden nicht enttäuscht. Sowohl die Aktiven als auch der Nachwuchs weckten die Vorfreude auf die Liga.
Die Turnierorganisatoren mussten zwar am Grenzlandturnier mit 2 kurzfristigen Absagen klarkommen, doch jene Teams, die den Weg nach Oberriet gefunden hatten, bereuten ihr kommen nicht. Das Turnier bot ihnen genau das, was sie erwartet hatten. Top organisiert und mit einem sehr ausgeglichenen Feld liess es den Coaches den Spielraum, ihrem ganzen Kader Einsatzzeit zu geben.
Hauchdünnes Derby
Um das Programm nicht zu überladen, verzichtete man nach den Absagen auf die Zusammenlegung der zwei Gruppen, denn das hätte für jede Mannschaft bedeutet, 6 Mal antreten zu müssen, was nach Rücksprache mit den Coaches auch für Klubs mit grossen Kadern zu viel des Guten gewesen wäre. So starteten die Teams in zwei Gruppen, wobei beide Gruppen sehr ausgeglichen waren. Die Gastgeber hatten in der Vorrunde 2 Kämpfe zu bestreiten und konnten beide für sich entscheiden, Während die Begegnung gegen den KSK Klaus aus dem benachbarten Vorarlberg mit 23:8 eine klare Sache war, entwickelte sich das Derby gegen den RC Oberriet-Grabs zu einem hochspannenden Schlagabtausch. Beide Mannschaften schickten eine Mischung aus Routiniers und Nachwuchskräften ins Rennen. Die RSK erwischte den besseren Start, doch der RCOG liess sich nicht abschütteln und blieb über den ganzen Kampf auf Tuchfühlung mit den Kriessnern. So stand es vor dem letzten Kampf 10:13 für die Gastgeber und so musste die Entscheidung in diesem Kampf fallen. Remo Kneubühler für den RCOG versuchte alles, eine vorzeitige Entscheidung zu erzwingen, ohne dabei einen Punkt abzugeben. Sein Kontrahent Ruben Raunjak wusste, ein Punkt würde seinen Farben den Sieg bringen. Am Ende stand ein 15:1 für Kneubühler auf der Anzeigetafel, was den Kriessnern zu einem hauchdünnen 13:14 Sieg verhalf. Damit trafen die Gelb-Schwarzen im Halbfinal auf die RS Freiamt, die deutlich mit 9:22 in die Schranken gewiesen wurde. Damit lautete das Final des Int. Grenzlandturniers 2026 RC Willisau-Lions gegen die Gastgeber von der RS Kriessern. Der amtierende Schweizer Meister zeigte in diesem Final, wieso er wohl auch in diesem Jahr zu den Favoriten auf die Meisterschaft zählen dürfte. Wie die Gastgeber ebenfalls mit einer Mischung aus Alt und Jung angetreten, holten sich die Löwen einen ungefährdeten 18:12 Sieg und damit das Turnier.
Starker Nachwuchs
Der Sonntag gehörte dann den Nachwuchsringer. Mit 136 Startenden in den 3 Kategorien Rookies, Advanced A und Advanced B musste man einen leichten Teilnehmerrückgang zur Kenntnis nehmen. Ringer und auch erfreulich viele Ringerinnen aus 8 Klubs massen sich in 32 Gewichtsklassen,wobei die RSK mit 55 Startern und der RCOG mit 37 Ringer und Ringerinnen deutlich mehr wie die Hälfte des Starterfeldes stellten. Das lässt positiv in die ringerische Zukunft des Rheintals blicken.













