RS Kriessern 2 mit 2 Siegen
Die 2. Mannschaft der RS Kriessern blickt auf eine erfolgreiche 3. Runde der Swiss Wrestling Promotion League Ost zurück. In Uznach war für ihre Gegner nichts zu holen.
Nach dem bisherigen Meisterschaftsverlauf durfte man erwarten, dass die Kriessner als Sieger gegen die beiden einzigen ersten Mannschaften in der Liga, RC Winterthur und RC Rapperswil-Jona von der Matte gehen würden. Das es so klar wurde, ist nicht nur der guten Leistung der RSK-Truppe geschuldet, sondern offenbart vor allem die Probleme der beiden gegnerischen Klubs.
RC Winterthur mit 5 Ringern
Im ersten Kampf ging es gegen den RC Winterthur und schon das Matchblatt liess keine Zweifel darüber aufkommen, wer hier als Sieger aus dem Kampf gehen würde. Die bedauernswerten Zürcher traten mit einer Rumpfmannschaft und dem Minimum von 5 Ringern an. Es ist für einen Verein wie die RS Kriessern kaum nachvollziehbar, wieso sie mit mehr als den erforderlichen 8 Athleten als 2. Mannschaft antreten können und ein Stadtclub wie Winterthur mit der 1. Mannschaft ganze 5 Athleten mobilisieren kann. Den Verantwortlichen des RC Winterthur ist wohl kein Vorwurf zu machen, versuchen sie doch immerhin, den Klub unter schwierigsten Bedingungen am Leben zu halten. Der Kampf lief dann so, wie zu erwarten war. Die Kämpfe von Jaron Meier, Mehari Sirak, Jason Gassner gingen trotz Gegner mit 4:0 an die Gelb-Schwarzen. Nino Rebholz, Elio Kluser und Jonas Zäch bekamen nichts zu tun und holten die 4 Punkte kampflos. Reto Steger holte sich einen 15:6 Punktesieg und nur Simon Mehari musste sich mit 5:3 knapp geschlagen geben. 3:28 lautete schliesslich das brutale Resultat.
RC Rapperswil-Jona mit mehr Widerstand
Der RC Rapperswil-Jona brachte dann erfreulicherweise 8 Ringer auf die Matte und leistete nur schon darum im 2. Kampf den Kriessnern mehr Widerstand als noch der RC Winterthur. Das Punktemaximum für die Rheintaler erkämpften sich dabei Lee Dietschi, Nino Rebholz, Jason Gassner, Jonas Zäch und Reto Steger. Über die volle Distanz mit einem Punktesieg ging es für Sirak Mehari und Elio Kluser, während Simon Mehari eine Disqualifikation hinnehmen musste. Das Ergebnis von 25:5 für die RS Kriessern zeigt aber auch gegen diesen Gegner, dass die Rheintaler auch in der Saison 2026 ein schlagkräftiges und vor allem vollständiges Team stellen. Die Coaches Friedrich Eggenberger und Reto Wüst leisten hier ganze und nicht immer leichte Arbeit für Gelb-Schwarz. Weiter geht es am nächsten Samstag in der Oberrieter Bildstöckli-Halle wo man auf den RRTV Weinfelden 2 und den RC Oberriet-Grabs 2 trifft. Die Kriessner freuen sich, wenn sie in Oberriet von vielen Rheintaler Ringerfans unterstützt werden.












