RS Kriessern gegen die Lions ohne Chance

Wie erwartet unterliegt die RS Kriessern mit einer Rumpfmannschaft den Favoriten von den RC Willisau-Lions. Die Rheintaler wehrten sich nach Kräften, doch der Gastgeber waren beim 24:11 deutlich stärker.

Schon nach der Abwaage war klar, dass an diesem Abend im Luzerner Hinterland nichts zu holen war. Zwar trat auch der Tabellenführer nicht in Bestbesetzung an, doch es sollte reichen, um die Gelb-Schwarzen in Schach zu halten.

Meier einziger Sieger vor der Pause
Los ging es mit Manuel Zäch und Sven Krummenacher bis 57kg. Zur Pause hatte sich Kummenacher einen 5:0 Vorsprung erkämpft und diesen verwaltete er auch im zweiten Umgang sicher. Trotzdem gelang dem Kriessner eine Wertung zum 10:2 Endergebnis. Sirak Mehari kam bis 130kg Freistil zu seinem ersten Kampf in der Premium League. Dass er sich dabei gegen Samuel Scherrer auf die Schultern legen lassen musste, war abzusehen und kein Beinbrauch. Christoph Wittenwiler zeigte bis 61kg Freistil einmal mehr, dass er bereit ist, wenn er gebraucht wird. Gegen Timon Zeder agierte er defensiv und Zeder fand nicht die Mittel, um das Bollwerk zu knacken und musste sich mit einem 2:0 zufriedengegen. Auch bis 97kg Greco gab es eine Premiere. Fabio Dietsche stellte sich zum ersten Mal in dieser Saison einem Gegner in der Premium League. Dieser war mit Deljan Alishai kein unbeschriebenes Blatt und entsprechend schwer tat sich der Kriessner. Immerhin konnte der Kriessner nach einen 8:0 zur Pause den Kampf im zweiten Umgang eher ausgeglichen gestalten. Letztlich ging die Begegnung mit 11:0 an die Lions. Wenig Spektakel gabs dann bis 65kg Greco zwischen Levin Meier und Jonas Müller. Meier sicherste sich mit viel Engagement und Kontrolle einen 2:0 Punktesieg und damit den ersten Erfolg für seine Farben vor der Pause.

Unerwartetes Duell
Nach der Pause kams zu einem unerwarteten Duell zwischen Ramon Betschart und Tobias Prortmann bis 86kg Freistil. Betschart gelang es im ersten Umgang nicht, dem Freistilspezialisten den Greco Stil aufzuzwingen und damit die Beinangriffe von Portmann wirkungsvoll zu unterbinden. Im zweiten Abschnitt gelang ihm dies deutlich besser, doch dann verletzte sich Portmann bei einem Angriff des Kriessners und musste aufgeben. Der nächste Kampf ging dann sportlich an die Kriessner. Sandro Hungerbühler liess gegen Patrick Kurmann nichts anbrennen. Starke Beinangriffe und Bodenarbeit brachten ihm einen vorzeitigen 0:15 Überlegenheitssieg. Michel Steger stieg angeschlagen in die Begegnung bis 80kg Greco gegen Joel Marti. Das er kurz nach dem Start in einen Hüfter seines Gegners lief und auf die Schultern verlor, hatte damit allerdings nichts zu tun. Dorien Hutter konnte bis 75kg Greco wie schon vor Wochenfrist nicht zu seinem Kampf gegen Michael Portmann antreten. Auch Elia Matt hatte zum Abschluss der letztlich einseitigen Begegnung gegen Florian Bissig keine Chance. Er unterlag wie sein Vorgänger auf die Schultern.