RS Kriessern weiterhin erfolgreich

Die RS Kriessern setzt ihren Siegeszug in der Swiss Wrestling Premium League fort. Gegen die RR Einsiedeln gelang die Revanche für die Niederlage in der Vorrunde mit 15:23 eindrücklich.

Seit dem zähen Start und drei Niederlage in Folge läuft es den Rheintalern immer besser. Mit dem Sieg gegen die Klosterstädter verringern sie den Rückstand auf Platz 2 auf 2 Zähler.

Gigantenduell endet unentschieden
Zum Auftakt gabs bis 57kg Greco ein Generationenduell, in dem Manuel Zäch auf Oleksander Golin traf. Golin ging mit zwei starken Aktionen zwar in Führung, doch bei einem sehenswerten Schleuder von Zäch verletzte sich der Einsiedler am Ellbogen und konnte nicht weitermachen. Wir wünschen ihm von dieser Stelle aus gute Besserung. Im Schwergewicht bis 130kg Freistil zwischen Sven Neyer und Damian Dietsche ging es dann zu Beginn deutlich gemächlicher zu und her. Nach 2 Passivitätspunkten Neyers wagte Dietsche einen Angriff, der prompt gekontert wurde, doch der Kriessner gab nicht auf und schaffte mit einem weiteren Angriff 2 Zähler zum Endstand von 10:2. Levin Meier musste diesmal bis 61kg Freistil ran und traf dabei auf Stone Perlunger, der sich in der Stilart deutlich wohler fühlte. Meier lag zur Pause nach einem Konter von Perlunger 6:1 zurück. Auch im zweiten Umgang blieb Perlunger mit seinen Beinangriffen gefährlicher und so endete das Duell letztlich deutlich mit 13:1. Dann folge bis 97kg Greco das Gigantenduell zwischen den ehemaligen Kaderrivalen Damian von Euw und Ramon Betschart. Die Begegnung verlief wie erwartet auf Augenhöhe und wurde hart geführt. Mit 0:1 gings in die Pause und 1:1 stand es am Schluss. Dank der letzten Wertung ging der Sieg an von Euw. Ein gewohnt sicherer Wert bleibt Dimitar Sandov. Bis 65kg Greco traf er auf Jan Neyer und zeigte sich gewohnt angriffig. Nach dominant geführtem Kampf sicherte er sich einen 0:10 Punktesieg.

4 Siege im zweiten Umgang
Nach der 8:10 Pausenführung für die RSK ging es bis 86kg Freistil mit Daniel Loher und Yves Neyer weiter. Der Kampf verlief äusserst ausgeglichen und animiert, am Ende behielt der Kriessner mit 4:6 das bessere Ende für sich. Auch bis 70kg Freistil war so einiges los. Dominik Laritz bot den 350 Ringerfans gegen Lars Neyer Freistilkost vom Feinsten. Er wusste den zahlreichen Kriessner Anhang mit starken Angriffen zu begeistern und holte sich verdient den Sieg mit 0:16. Auch die nächste Begegnung bis 80kg Greco verlief einseitig. Artemii Utochkin hatte gegen Silvan Steinauer keine Mühe und sicherte sich noch vor Ablauf des ersten Umgangs einen 0:16 Überlegenheitssieg. Bis 75kg Greco konnte Dorien Hutter gegen Jan Walker nicht antreten, da er nach wie vor an einer Verletzung laboriert. Damit blieb es Sandro Hungerbühler vorbehalten, einen gelungenen Kriessner Auftritt mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen. Bis 75kg Freistil tat er dies gegen Gino Gugholz geduldig und konsequent. Dank starken Beinangriffen entschied er die Begegnung mit 2:14 für sich.