Deutlicher Sieg der RSK
Der RS Kriessern gelingt der Start in der Rückrunde nach Mass. Mit einem konzentrierten Auftritt sorge man in Weinfelden früh dafür, dass keine Zweifel über den Ausgang der Begegnung aufkamen.
Das Team von Udo Raunjak zeigte gegen die RRTV Weinfelden beim 9:29 Sieg jene Konsequenz, die man bisher trotz des erfolgreichen Saisonstarts manchmal noch vermisste.
Weichen früh gestellt
Im Gegensatz zur Vorrunde blieb Lee Dietschi bis 55kg Greco gegen Pius Ochsner über den ganzen Kampf Herr im Haus. Er punktete regelmässig und verpasste beim 0:14 die vorzeitige Entscheidung knapp. Ruben Raunjak drückte bis 125kg Freistil von Beginn weg aufs Gas. Aron Kiser hatte den steten Angriffen des Kriessners wenig entgegenzusetzen und so war der Kampf dank eines 2:17 schon vor der Pause vorbei. Silvan Mühlethaler wusste seine körperlichen Vorteile bis 61kg Freistil gegen Manuel Zäch geschickt einzusetzen. Er unterband die die Angriffsversuche von Zäch aus einer sicheren Defensive heraus und punktete selbst regelmässig. 15:0 und damit der erste Sieg für seine Farben an diesem Abend war der Lohn dafür. Daniel Loher war es dann, der die aufkeimenden Weinfelder Hoffnungen gleich im Keim erstickte. Gegen den Nachwuchs-Internationalen Matti Eichmann gelang dem Kriessner bis 97kg Greco eine überzeugende Vorstellung. Er verwaltete einen 0:7 Vorsprung aus dem ersten Umgang souverän zum 1:7 Endstand. Tim Zürcher reihte sich danach bis 63kg Greco in die lange Liste jener ein, die gegen Dimitar Sandov den Kürzeren zogen. Auch er tat sich mit der offensiven Kampfweise des Kriessners äusserst schwer, konnte beim 0:10 ein vorzeitiges Ende aber verhindern.
Makellos nach der Pause
Die zweite Hälfte des Abends eröffneten bis 92kg Freistil Robin Zwick und Ramon Betschart. Der Kriessner scheint sich in der Stilart immer wohler zu fühlen, denn er diktierte den Kampf von Beginn weg. Im zweiten Umgang gelangen dem Kriessner sehr zur Freude des Kriessner Anhangs zwei spektakuläre 4er Wertungen zum 2:17 Schlusspunkt. Auch Dominik Laritz ist dafür bekannt, für Spektakel zu sorgen. Bis 70kg Freistil gegen Roger Junker wurde er seinem Ruf einmal mehr gerecht. Mal für Mal brachte der Kriessner seine Beinangriffe durch, was ihm bei 0:17 ein vorzeitiges Ende bescherte. Noch vor Wochenfrist musste Artemi Utochkin bei seinem Saisondebut im Freistil unten durch. Dieses Mal konnte er bis 82kg Greco antreten und brauchte gerade einmal 45 Sekunden, um Dominik Keller auf die Schulter zu legen. Viel schwerer tat sich bis 72kg Greco Levin Meier mit Elias Bolzli. Der deutlich kleinere Kriessner fand lange kein Mittel gegen den Thurgauer. Die erste Bodenlage für Meier brachte dann die Wende vom 1:0 zum 1:5 Arbeitssieg. Michel Steger ging es bis 79kg Freistil ruhiger an als letzte Woche, hielt dafür seine Pace gegen Tivadar Veres bis zum Schluss durch. Zu Beginn noch im Rückstand, punktete er danach kontinuierlich bis zum 5:13 Endstand.












